Neubau Schul-, Sport- u. Familienfreizeitbad in Würzburg

Neubau eines Schul-, Sport- u. Familienfreizeitbades mit Saunagarten


Das Büro Fritz Planung Bad Urach hat für dieses Projekt das VOF- Verfahren gewonnen. Anschließend wurden die Leistungsphasen 1 bis 9 – Freianlagen an das Büro Grosser-Seeger & Partner untervergeben. Seit dem Frühjahr 2016 laufen die gemeinsamen Planungen für dieses Projekt. Der Neubau liegt im Würzburger Stadtteil Zellerau, eingebettet zwischen Würzburger Bastionen und grenzt am ehemaligen Landesgartenschaugelände an. Die Planungen der Außenanlagen setzen sich wie folgt zusammen:
Neben einem großen Freibad mit Sport- u. Spielbecken wird ein Saunagarten umgesetzt. Der Saunagarten beherbergt unter anderem interessante Ruhe- u. Aufenthaltsbereiche, Kneippbecken, Nebeldüsenfelder u. Außenduschen. Die Anlage integriert sich in eine komplizierte Hangsituation. Darüber hinaus wird der Haupteingangsbereich des Bades und der Eisbahn mit einer großen Freitreppenanlage und die gesamte Verkehrsanbindung des Nigglwegs einschließlich Parkraumbewirtschaftung überarbeitet.

Verwaltungsgebäude mit Hörsälen und einem Parkhaus

Errichtung eines Verwaltungsgebäudes mit Hörsälen und einem Parkhaus


Für die Erweiterung der Architektur-Fakultät der Georg-Simon-Ohm-Hochschule hat der Freistaat Bayern einen Bestellbau vergeben. Grundstückseigentümer und Bauherr war die aurelis 1. Objektgesellschaft Nürnberg GmbH & CoKG, die Planung des Hochbaus übernahm Löser, Körner & Partner.
In Absprache mit der Hochschule entstand um das Gebäude, das für 15 Jahre von der GSO angemietet wird, ein Campus mit entsprechender Infrastruktur. Nach Ablauf der Mietzeit müssen Grundrisse und Freianlagen für eine spätere Verwaltungsnutzung tauglich sein. Die Gestaltung sollte daher gleichzeitig repräsentativ und doch robust ausgeführt werden.
Aufgrund der komplizierten (Höhen-)Lage und Verkehrsan-bindung war die Außenanlagenplanung entsprechend schwierig. Es musste eine Balance zwischen technischen Anforderungen (Schwerlastverkehr, Mauern, Rettungswege, Ver- und Entsorgung) und der Gebäudeerschließung (Stufenanlagen, Absturzsicherungen, Aufenthaltsbereiche) gefunden werden.
Im Süden des Geländes verläuft ein überregional bedeutsames Biotop (u.a. Schotterkörper der Bahntrasse), so dass bei der Gestaltung und Bepflanzung der Böschung nicht nur auf gestalterische sondern auch artenschutztechnische Belange geachtet werden musste.

Schloßpark Tucher, Nürnberg

Erhalt und Weiterentwicklung des Schlossparkes


Das Tucherschloss mit Schlosspark ist der ehemalige Sommersitz der Patrizierfamlie von Tucher. Das Schloss, das sich im Stadtteil Schoppershof in Nürnberg befindet, wurde im Jahr 1591 erbaut. Über den Zeitraum von 2012 bis 2013 plante das Büro Grosser-Seeger & Partner die Erweiterung des östlichen Schlossparks. Dabei wurden Wegeachsen rekonstruiert und neu geplant. Der Park zeichnet sich nun durch eine interessante Höhenabwicklung, eine attraktiven Beleuchtung und eine ganzjährig abwechslungsreiche Stauden- und Gehölzbepflanzung aus. Nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen des Schloßparkes zu Beginn des Jahres 2014 laufen weitere Planungsprozesse östlich des Areals. Dort sind neben Neubaumaßnahmen von Gewerbeflächen und Wohnraum auch hochwertige Außenanlagen vorgesehen.

Fränkische Galerie, Nürnberg

Kunstvilla in der Blumenstraße


Die Villa in der Blumenstraße ist ein denkmalgeschützter Bau der Jahrhundertwende, der heute ein Museum beherbergt. Sie wurde in engem Zusammenhang mit einem Villengarten erstellt, der sich ursprünglich bis zur Pegnitzaue erstreckte. Bedingt durch die Geländesituation öffnete sich das UG zum Garten – das so genannte Gartengeschoß. Der Garten war im landschaftlichen Stil gestaltet. Durch den direkt an der gartenseitigen Fassade anschließenden Parkhausbau ging der Villengarten und somit auch der Außenbezug des Gartengeschosses komplett verloren.
Der ausgearbeitete Entwurf zu den Außenanlagen versucht zum einen in angemessener Weise einen Außenbezug wiederherzustellen und zum anderen durch die Materialwahl Bezüge zum ehemals vorhandenen Garten zu erzeugen.
Der Hauptzugang zum Gebäude erfolgt über das bestehende Tor. Hier wird links des Zugangs durch eine Infostele und rechts des Zugangs durch 3 Fahnenmasten der Eingang markiert. Der barrierefreie Zugang zum Gebäude erfolgt über den Außenaufzug, der zum westlichen Tiefhof führt.
Die neukonzipierten Außenanlagen zeichnen sich durch eine nachhaltige Auswahl in den Belagsflächen und durch eine ganzjährig weißblühende Bepflanzung aus.

Neubau der Wohnanlage Altmühlweg

Neubau der Wohnanlage Altmühlweg


In Nürnberg – Reichelsdorf wurde auf einem aufgelassenen Parkplatz ein 2 bzw. 4 geschossiger Neubau mit 44 Wohnungen und einer Arztpraxis errichtet.

Auf dem Grundstück befindet sich ein waldartiger Baumbestand, mit dem bei Planung und Ausführung sorgsam verfahren werden musste.

Ein Innenhof („Atrium“) wurde mit einer Schüttung aus Schiefer, solitär verwendeten Zierpflanzen und einer Effektbeleuchtung als Schauhof angelegt.

Eine Umfahrt rahmt das Gebäude. Dort verläuft die Feuerwehrzufahrt, gleichzeitg sind Stellplätze angeordnet. Unter diesen Belägen befindet sich eine große Rigole.

Weitere Stellplätze befinden sich auf anderen Grundstücken, im nahen Umfeld des Neubaus.

Gemeindehaus der Erlöserkirche, Erlangen

Gemeindehaus der Erlöserkirche, Erlangen


Die Erlöserkirche und das neue Gemeindehaus erhielten ein gemeinsames Entrée. Auf dem Vorplatz und dem Erschließungsweg wurde ein einheitlicher Belag angelegt. Großformatige anthrazitfarbene Betonplatten, wechseln sich mit Pflasterklinkerbänderungen ab. So wird die Einheit der denkmalgeschützten Kirche mit dem Gemeindehausneubau dezent betont.

Der Gehölzbestand im nordwestlichen Bearbeitunsgebiet wurde aufgewertet, über Pflegemaßnahmen und gezielte Neupflanzungen, so dass der Parkcharakter des Areals bestehen bleibt.

Seit Ende 2013 plante das Büro Grosser-Seeger & Partner die Außenanlagen für dieses Projekt. Die Baumaßnahme erstreckte sich über den Zeitraum vom: September 2015 bis Februar 2016.

Erweiterung des Main-Donau-Parks, Nürnberg

Erweiterung des Main-Donau-Parks, Nürnberg


Am Ufer des Main-Donau-Kanals liegt das Business-Areal ‚Main-Donau-Park‘, eine Abfolge von hohen Bürogebäuden in mehreren Bauabschnitten, inmitten einer Brachfläche. Wie so häufig in Nürnberg, hatte sich auf diesem sandigen Gelände die Zauneidechse und eine Sandmagerrasenvegetation ausgebreitet. Die Kunst bestand nun darin, den alten Baumbestand (Trauerweiden), die Belange des Artenschutzes, den Stellplatzschlüssel, die Bewirtschaftung des Regenwassers und die Bedürfnisse des Betreibers nach Repräsentation und Erholung für die dort Arbeitenden miteinander in Einklang zu bringen.
Neben der ökologischen Begleitung des Vorhabens entwickelten wir eine kontinuierliche Abfolge von dauerblühenden Flächen unterschiedlicher Gestaltungsintensität – von naturbelassen bis gärtnerischintensiv. Genauso wurde mit den Belagsflächen umgegangen: im Bereich des Gebäudes intensiv in Form und Material, im Gelände eher ungebunden und frei.
So ist es gelungen, eine ganzjährig attraktive und trotzdem robuste, naturverträgliche Anlage zu schaffen.

Neubau Parkhaus KH Martha-Maria Nürnberg

Neubau Parkhaus KH Martha-Maria Nürnberg


Die Neubaumaßnahme des Parkhauses erstreckte sich etwa über ein Kalenderjahr und begann mit der Baufeldräumung (u.a. Baumfällungen) im Februar des Jahres 2015. Um dem hohen Parkdruck während des Bauzeitraumes standzuhalten, wurde ein temporärer Ausweichparkplatz mit etwa 100 Stellplätzen errichtet, welcher nach der Einweihung/Inbetriebnahme des Parkhauses, im Frühjahr 2016 zurückgebaut worden ist. Nach der Inbetriebnahme des Parkhauses im Dezember 2015 wurden auch die Landschaftsbauarbeiten im Umfeld des Parkhauses für das
Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg im Mai 2016 abschlossen. Den Angestellten, Patienten und Besuchern steht neben dem Parkhaus mit 490 Stellplätzen ein Parkplatz mit 100 weiteren Stellplätzen zur Verfügung. Im Umfeld des Parkhauses fand eine Aufwertung des Bestandes statt. Das Büro Grosser-Seeger & Partner betreute die gesamte Neubaumaßnahme in der Landschaftsplanung und in der Objektplanung, incl. Projektsteuerung.