Neubau Transitgebäude, München

Drei-geschossige Anlage mit Flachdach mit extensiver Dachbegrünung und Technikgeschoss als O-Gefälledach.

Durchschnittlicher Ausbaustandard mit erhöhten Anforderungen aus Sicherungsforderungen des Nutzer.

Ausführung in Massivbauweise mit Stahlbetondecken und Stahlbetonwänden.

Gründung übertragende Bodenplatte.

Fugenloser L-förmiger Baukörper mit L1/L2= 45,30/18,2 m

Bewehrung mit BAMTEC-Rollbewehrung

 

 

Wohnheim mit Förderstätte Tirolerstraße, Nürnberg

Förderstätte mit 30 Plätzen und einem Wohnbereich mit 14 Plätzen

Durchschnittlicher Ausbaustandard

Ausführung in Massivbauweise mit Stahlbeton- Bodenplatten und -decken. Mauerwerkswände mit Wärmedämmziegeln, 2-geschossiger, nicht unterkellerter Massivbau mit U-förmigem Grundriss. Außenliegende Fluchttreppen als Stahlkonstruktion.

 

Sanierung der Wohnanlage Hardstraße

Sanierung der Wohnanlage Hardstraße


Bei diesem Bauvorhaben fand eine Sanierung und Aufstockung zweier Gebäudekomplexe mit insgesamt 34 Wohneinheiten, unter Berücksichtigung denkmalpflegerische Aspekte auf der Hardhöhe in der Stadt Fürth statt.

Das Grundstück befindet sich in einer Hanglage, indem Höhenabstufungen über Mauerelemente und Treppenanlagen integriert wurden. Darüber hinaus musste eine Feuerwehrzufahrt, PKW-Stellplätze und eine Rigolen- und Sedimentationsanlage gebaut werden.

Die sanierten Außenanlagen zeichnen sich neben eine wechselnden Belagsauswahl (Asphalt, Pflasterklinker, versickerungsfähigen Betonpflaster und Platten) , über einen attraktiven Altbaumbestand und einer ganzjährigen Staudenbepflanzung aus.

Marconisiedlung, Nürnberg

Neubau, Umbau und Sanierung der Sozialwohnanlage Marconisiedlung


Grosser-Seeger & Partner wurde 2014 vom Siedlungswerk Nürnberg damit beauftragt, die Freiraumplanung für einen Neubau in der der Marconisiedlung zu übernehmen (Nachverdichtung Wallensteinstraße) und anschließend, in zwei weiteren Bauabschnitten, die bestehenden Außenanlagen und Parkplatzflächen der gesamten Siedlung zu überarbeiten.

Angrenzend an den Neubau wurde ein Garagenhof mit begrüntem Dach, Regenwasserbewirtschaftungskonzept und zusätzlichen Stellplätzen geplant und die Feuerwehreinfahrten neu angelegt.
Auf den bereits bestehenden Grünflächen wurden, unter Schonung der bewohnten Bestandshäuser und des zu erhaltenden Baumbestandes, die Wege barrierefrei gestaltet und erweitert, Spielplätze neu angelegt, ausgebaut und saniert und überall versickerungsfähige Beläge verwendet.

Zusätzlich wurde ein ganzjährig ansprechendes Pflanzkonzept umgesetzt, bei dem zum Beispiel die Rasenflächen durch versteckte Blumenzwiebeln in wechselnden Farben erblühen. Auch die Zugänge der Bestandshäuser wurden erneuert und mit Sitzgelegenheiten, Fahrradstellplätzen und Beeten ergänzt.

Der Neubau wurde Anfang und der Bauabschnitt II in der Marconistraße Mitte Mai 2017 fertiggestellt. Der dritte Bauabschnitt rund um die Henftlingsstraße wurde Ende April 2018 abgeschlossen.

Weißenburg – Vom Parkplatz zum Marktplatz (Wettbewerb)

Entwurfsidee


Mit der neuen Markplatzgestaltung sollte für Weißenburg ein Platz mit eigenem Charakter geschaffen werden, der jedoch respektvoll mit der vorhandenen historischen Bausubstanz und den bereits verwirklichten Sanierungsabschnitten und Materialien umgeht. Unter Berücksichtigung der zentralen Sichtbezüge wurde ein Raum mit hoher Aufenthaltsqualität für Bürger, wie auch Touristen geschaffen. Die Platzausformung knüpft dabei an die vorhandenen baulichen Kanten an. Querbänder gliedern die Platzfläche. Im Sinne eines städtischen, historischen Charakters bleibt der Platz offen und multifunktional nutzbar. Im Südosten öffnet sich jedoch – wie selbstverständlich – ein kleiner Ruhepunkt, der einem großen Marktbaum mit Rundbank Platz bietet. So wurde der Marktplatz durch die Umgestaltung zu einem attraktiven Stadtmittelpunkt – zum ‚Herz der Altstadt‘

Materialien


Auch die verwendeten Materialien fügen sich wie selbstverständlich in den Altstadtcharakter ein. Große Teile der Altstadt sind bereits mit Granitpflaster und Granitpflasterplatten umgestaltet. Es wäre nicht sinnvoll gewesen den Marktplatz in völlig anderer Materialität zu befestigen – schließlich soll die Innenstadt als Einheit erscheinen. Trotzdem musste sich der Platz natürlich seine Eigenständigkeit bewahren, was in der leicht überwölbten Platzfläche, den geschwungenen, einfassenden (und gleichzeitig wasserführenden) Pflasterrinnen, der von Nord nach Süd durchgehaltenen Pflasterrichtung, sowie den großformatigen Granitplatten ausgedrückt wird. Der Platz nähert sich so wieder seiner ursprünglichen, historischen Form.

Freiflächenplanung & Regenwasserkonzept Wohnanlage Eschenauer Straße, Nürnberg

Neubau einer Mietwohnanlage in Ziegelstein


Die Wohnanlage mit 13 Mietwohneinheiten befindet sich im beliebten Nürnberger Norden, im Stadtteil Ziegelstein. Die Fachplanung für die Neugestaltung der Außenanlagen betreute das Büro Grosser- Seeger & Partner seit dem Jahr 2013.

Die Außenanlagen der Wohnanlage zeichnen sich durch eine überdachte PKW-Stellplatzanlage, Mietergärten, einen Spielplatz, Grünflächen und wertvollen Altbaumbestand aus. Die relevanten Punkte der Barrierefreiheit und der Versickerung des Niederschlagswassers wurden ebenfalls in die Planung mit aufgenommen und umgesetzt. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten erstreckten sich über den Zeitraum vom September bis Dezember 2015. Seit Beginn des Jahres 2016 ist die gesamte Wohnanlage vom Siedlungswerk Nürnberg vermietet und von Familien bewohnt.

Für dieses Bauvorhaben gab es keinen Bauverzug beim Gewerk der Garten- und Landschaftsbauarbeiten und keine Mehrkosten in der KG 500.

Außenanlagen Kindergarten & Kinderkrippe, Viatisstraße Nürnberg

Gestaltung der Außenanlagen


Die Freianlagenplanung für den Neubau des Kindergartens und der Kinderkrippe Viatisstraße entstand unter Berücksichtigung des vorhandenen Baumbestandes. Hiervon ausgehend und einem
ressourcensparenden Massenmangement entwickelte sich das Konzept der Freiflächen die etwa 3.000 m2 umfassen. Es geht von einem ebenen Bereich als befestigte Gebäudeumfassung aus, die übergeht in Spiel und Rasenflächen mit zunehmend bewegter Topographie, die an den Grundstücksgrenzen wiederum ebenerdig ausläuft. Die mehr abseitig gelegenen Flächen sind dabei mit Gebrauchsrasen Ansaaten und Holzhäcksel-Flächen weniger kostenintensiv gestaltet, als die zentraler gelegenen Flächen mit prominenten Spielangeboten.

Die Freifläche für die Krippenkinder ist in unmittelbarer Nähe von deren Innenräumen angeordnet. Er bietet eine großzügige Sandspielfläche mit Wasser-Matschbereich, Spielhäusern, altersgerechten Klettermöglichkeiten und Sitzmauern als Flächeneinfassung.

Der Bereich weiter östlich wird für die Kindergartenkinder bereitgehalten. Diese großzügige Fläche bietet Möglichkeiten für Rückzug, Rollenspiel (Spielhäuser und Weidentunnel) aber auch Sand, Wasser und Matschbereiche, sowie Bereiche für Kletter- und Bewegungsspiele (Schaukeln, Rollerbahn, Röhrenrutsche, etc.)

Diese Attraktionen sind eingebettet in Erdmodellierungen, die ein räumliches Gefüge erzeugen.

Der Baumbestand wurde darüber hinaus durch schattenspendende Gehölze ergänzt.

Kleingartenanlage Ideal, Röthenbach bei Nürnberg

Naherholung im Nürnberger Süden


Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Stadtverbandes der Kleingärtner wird die Kleingartenanlage Ideal in Röthenbach um rund 50 Parzellen erweitert. Dies geschieht während des laufenden Betriebs in mehreren Bauabschnitten.

Um die BürgerInnen an der Planung zu beteiligen, wurde im Januar 2020 eine Versammlung abgehalten, auf der die Anwesenden ihre Anliegen vortragen konnten.

Die Brachfläche wurde in Teilen gerodet, um den Bebauungsplan umzusetzen. Zusätzlich zu den 1,6 ha zu erhaltenden Sukzessionsgehölzflächen wurden gemäß Artenschutzmaßnahme weitere strukturreiche Gehölzflächen mit der Größe von 1.700 m² in die Kleingartenanlage integriert. Auf 4,5 ha entsteht ein Naherholungsgebiet, schonend eingebettet ist die Landschaft mit einem Bienengarten und einem neugebauten Gemeinschaftshaus.

Der asphaltierte Hauptweg ermöglicht eine umfassende Erschließung für Anwohner der umliegenden Wohnbebauung und Nutzer der Kleingartenanlagen. Die Nebenerschließung der Kleingartenanlage zu den 250-300 m² großen Parzellen erfolgt über Wege mit wassergebundener Wegedecke.

Die vegetationstechnischen Arbeiten bestehen hauptsächlich aus regionalen Blühwiesen- und Magerrasensaaten, sowie Neupflanzungen von heimischen (Obst-) Gehölzen.

Die vorgezogene Erstellung von Reptilienmeilern (CEF-Maßnahmen) zum Schutz der Zauneidechsen sichert während der Baumaßnahme den Erhalt der vorkommenden geschützten Art, zusätzlich wird der natürliche Charakter der Anlage verstärkt.

Außenanlagen KiTa, am Nordwestbahnhof Nürnberg

Außenanlagen der KiTa


Im Haus der Kinder Räume Nürnberg werden 35 Kindergarten- und 48 Krippenkinder betreut. Das Gebäude wurde 2012 neu eröffnet.

Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume der Krippe untergebracht. Zwei große Holzdecks schließen direkt ans Gebäude an. Von den Kindergartengruppen, die sich im Obergeschoss befinden, führen Rettungsrutschen in den Garten, die auch im Alltag als Gartenzugang genutzt werden.

Dieser, dem Gebäude zugeordneten Gartenteil, ist der eher intensiv gestaltete Bereich. Hier befindet sich eine große Sandfläche, mit Rutsche, Wasser- / Matschzone und Pflasterhügel, teilweise von Sonnensegeln überspannt. Ein größeres Spielgerät zum Klettern und Balancieren findet sich dort ebenso wie eine Hängematte und ein Spielhaus. Zum höher gelegenen Nachbargrundstück wurde ein Hügel modelliert, der mit Bepflanzung und Natursteinen so ausgestattet wurde, dass er zum freien Spiel anregt.

Der südliche Bereich der Anlage ist extensiv gestaltet, da er die Vorbehaltsfläche für einen 2.BA darstellt. Mit sanften Hügeln und Mulden, naturbelassenen Robinienhölzern und Natursteinblöcken ist hier genug Platz zum Rennen und Toben.

Die nachzuweisenden Stellplätze sind mit wasserdurchlässigem Pflaster belegt. Ein Nebengebäude als Lager- und Müllhaus trennt den Parkplatz von den Spielflächen ab.

Renaturierung Gauchsbach, Markt Feucht

Naturnaher Wassererlebnisbereich


Im Zuge der Gewässerrenaturierung stand die Sicherung und Aufwertung der Gewässergüteklasse des Gauchsbaches im Vordergrund. Dabei kam es zur Anwendung von ingenieurbiologischen Bauweisen wie das Verlegen des Flusslaufes, standortgerechten Pflanzungen und dem Bau von Gleit- und Prallhängen um auch eine Initiierung der Fließdynamik zu erzeugen.

Neben dieser Gewässerrenaturierung wurde das Umfeld gestalterisch aufgewertet und ein Wassererlebnisbereich geschaffen. An einem flachen Uferbereich sind ein Wasserrad und eine archimedische Schraube vorhanden, die Anreiz zum spielerischen Umgang mit dem Element Wasser geben sollen.

Mit der Neugestaltung des Gauchsbach auf einer Länge von ca. 100 Metern und dem angrenzenden Umfeld der Gauchsbachaue wurde der Erlebniswert für die Bevölkerung erheblich erhöht.

Das aktive Erleben von Natur, auch über die Sinne, steht hierbei im Vordergrund, indem zum Beispiel ein Fußfühlpfad integriert wurde.