Diakoniewerk Martha Maria, Nürnberg

Projektinformationen

  • Kategorie

    Landschafts- und Stadtplanung

  • Auftraggeber

    Diakoniewerk Martha Maria, Nürnberg

  • Planungsphasen (gem. HOAI)

    Lph. 1-3 BP + saP + UB

Bauleitplanung


Das Diakoniewerk Martha Maria hat an der Stadenstraße im Nordosten Nürnbergs einen großen Standort auf 15 ha mit vielfältigen Nutzungen: Krankenhaus, Altenwohnen und Altenpflege sowie Wohneinrichtungen der Diakonissen und Verwaltung des Diakoniewerkes. Der Standort soll ausgebaut und an die zukünftigen Bedarfe angepasst werden.

Dazu wurde eine Rahmenplanung erarbeitet, die sich unter anderem mit folgenden Punkten auseinandersetzt:
– Erweiterungsmöglichkeiten des Krankenhauses
– Erweiterungsmöglichkeiten für Altenwohnen und –pflege
– Neuordnung der Bestandsnutzungen
– Neukonzeption für den ruhenden Verkehr
– Neukonzeption der inneren Erschließung

Die Rahmenplanung bildete die Grundlage für den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan, der ein Sondergebiet „Diakoniewerk“ festsetzt und die Entwicklungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Bereiche des Diakoniewerks am Standort Stadenstraße planungsrechtlich sichern soll.

Im Laufe der Bearbeitung des Planverfahrens hat man von einer Aus-
weisung von streng getrennten Nutzungsbereichen für Krankenhaus, Altenpflege und Altenwohnen sowie den speziellen Einrichtungen der Diakonissen Abstand genommen und sich dazu entschieden die Hauptnutzungen fast im gesamten Gebiet zuzulassen und nur für ganz spezielle Nutzungen die Situierung näher vorzugeben. Zu diesen speziellen Nutzungen gehören die Kindertagesstätte, das Parkhaus und die Gärtnerei. Sie werden in ihrem Bestand gesichert.
Fast alle Nutzungen des Diakoniewerks zeichnen sich durch eine hohe Schutzwürdigkeit aus, jedoch gibt es Unterschiede hinsichtlich der Lärmempfindlichkeit gegenüber Lärmimmissionen. Auch wenn das Nebeneinander von Nutzungen des Diakoniewerks und der gewerblichen Nutzung des Nordostparks schon lange existiert, galt es nun im Bebauungsplanverfahren darauf zu reagieren und entsprechende Festsetzungen zu treffen.

Folgende Aspekte waren zu bearbeiten:
– Immissionsschutz
– Artenschutz
– Naturschutzfachlicher Ausgleich
– Waldausgleich

Darüber hinaus wurde das Diakoniewerk bei der Ausarbeitung des städtebaulichen Vertrags unterstützt.