Eingangsbereich Nordostbad, Nürnberg

Nach dem Bau der neuen Rutsche wurde im Sommer 2017 der gesamte Eingangsbereich beim Nordostbad umgestaltet. Der letzte Baustein, die Fahrradüberdachung, ist nun ebenfalls fertiggestellt. Somit ist der neue Vorplatz nun komplett.

Wir freuen uns über den Artikel im Nürnberger Stadtanzeiger, der über den schönen neuen Vorplatz berichtet:

www.nordbayern.de/1.7876125

 

Attraktive Gestaltung des Richard-Wagner-Platzes

Das Staatstheater Nürnberg hat in enger Kooperation mit dem Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) für ein frisches, grüneres Erscheinungsbild des Richard-Wagner-Platzes und des angrenzenden Karl-Pschigode-Platzes gesorgt. Sör-Werkleiter Ronald Höfler, Daniela Bock vom Landschaftsarchitektur-Büro Grosser-Seeger & Partner, und der geschäftsführende Direktor des Staatstheaters, Christian Ruppert, haben am heutigen Dienstag, 10. Juli 2018, zusammen mit beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatstheaters und von Sör den Platz eingeweiht.

Das Umfeld des Staatstheaters mit Schauspiel- und Opernhaus wird damit deutlich aufgewertet. Das Staatstheater Nürnberg hatte Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin Daniela Bock vom Landschaftsarchitektur-Büro Grosser-Seeger & Partner für die Planung der Erneuerung der Plätze gewonnen. Bestehende Pflanzbeete wurden erneuert und mit Blumenzwiebeln, Stauden und Sträuchern ergänzt. Darüber hinaus sind weitere Pflanzbeete angelegt worden. Die Baumscheiben um den Baumbestand am Karl-Pschigode-Platz wurden neu strukturiert und vergrößert. Zwei neue Ruhebänke, acht mobile Bäume, gestiftet von Grünclusiv e.V., sowie neue Radständer erhöhen die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich deutlich.

Das Staatstheater hat bereits in nachhaltiger Weise die Patenschaft für das neue Grün vor seinen Häusern übernommen. Auch der Verein Grünclusiv e.V. hat einen Teil der Pflegekosten übernommen.

 

Der Karl-Pschigode-Platz vor der Umgestaltung im April 2018 (links) und am Tag der Einweihung am 10. Juli 2018 (rechts)

Quelle: Stadt Nürnberg, Presse- und Informationsamt, Nachrichten aus dem Rathaus Nr. 729 / 10.07.2018

 

Weiteres zum Thema:

Der Artikel „Richard-Wagner-Platz: aus Grau mach Grün“ wurde in der Nürnberger Zeitung am 11.07.2018 veröffentlicht. Den vollständigen Artikel können Sie hier als PDF-Datei einsehen.

 

Umsiedelung von Zauneidechsen

Eine in Nürnberg und auch in anderen Gebieten häufig anzutreffende Reptilienart ist die Zauneidechse (Lacerta agilis). Sie besiedelt halboffene Lebensräume mit einem Mosaik aus Sonn- und Versteckplätzen sowie lockerem Boden. Die streng geschützte Art fühlt sich daher z.B. auch auf innerstädtischen Brachflächen wohl, welche derzeit in der Metropolregion verstärkt für Bauprojekte herangezogen werden. Das Artenschutzrecht verbietet aber Beeinträchtigungen der Zauneidechse und ihrer Lebensräume. Im Rahmen von Bauvorhaben und Bauleitplanungen ist unser Büro in den letzten Jahren regelmäßig mit speziellen artenschutzrechtlichen Prüfungen (saP) betraut worden, um entsprechende Vermeidungs- und Ersatzmaßnahmen zu planen. Die Umsetzung der Bauvorhaben und der artenschutzrechtlichen Maßnahmen wird dann im Rahmen einer Umweltbaubegleitung durch unsere Fachkräfte betreut. In einigen Fällen können Populationen der Zauneidechse sogar auf den Bauflächen erhalten werden, oftmals verbleibt aber nur eine Umsiedlung. Bevor gebaut werden darf, muss die Zauneidechse dazu schonend von Hand abgefangen oder vergrämt werden. Anschließend wird sie in ihren neuen Lebensraum gebracht, der mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf bereits zuvor hergestellt werden musste. Für den Bauherren bedeutet dies natürlich Mehrkosten, unter Umständen aber auch zeitliche Verzögerungen. Um einen optimalen Bauverlauf für alle Seiten (Natur und Investor) zu gewährleisten, stehen wir hierzu mit unseren Fachleuten aus dem Büro oder unserem Netzwerk zur Verfügung.

Aktuelles zum Thema Eidechsen:

Der Artikel „Die WBG Fürth engagiert sich für den Naturschutz bei Bauvorhaben“ wurde diesen Monat in der Mieterzeitung der WBG Fürth veröffentlicht. Den vollständigen Artikel können Sie unter folgendem Link als PDF-Datei einsehen:

Mieterzeitung_WBG_Fürth_2018-05_Ausgabe_37