Risikomanagement beim Hochwasserschutz

Am 8.11.2021 hatte die IHK Nürnberg mittelfränkische Bürgermeister, Wirtschaftsförderer, alle IHK-Geschäftsstellen, den IHK-Arbeitskreis Immobilienwirtschaft und alle anderen Interessierten zu einer virtuellen Veranstaltung zum Thema „Risikomanagement beim Hochwasserschutz“ eingeladen.

Ziel der Veranstaltung war es, Anregungen hinsichtlich Stadtentwicklung, Vorsorge beim Bau und Informationen zur Absicherung bezüglich Starkregenereignissen zu vermitteln. Als Referenten waren Frau Bock als Stadtplanerin und Landschaftsarchitektin, Herr Ulrich vom Wasserwirtschaftsamt Nürnberg und Herr Meier von der GDV-Versicherung geladen, deren Vorträge nun für all diejenigen unter http://www.ihk-nuernberg.de/s/140565 verfügbar sind, die die Veranstaltung verpasst haben.

Zudem wird ein Artikel über die Veranstaltung in der Dezember-Ausgabe der IHK-Kammerzeitschrift WIM veröffentlicht, in dem die wichtigsten Punkte der Vorträge noch einmal dargestellt sind.

Landschaftsarchitektur und Stadtplanung – die Themenfelder der Zukunft

Früher holte man uns als letzte ins Planungsteam – heute beraten wir Investoren und Kollegen vom ersten Tag an und verwirklichen gemeinsam zeitgemäße, nachhaltige Projekte.
Warum die frühzeitige Einbindung von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern so wichtig ist, hat Frau Bock in dem am 17. September 2021 im Stadtanzeiger der Nürnberger Nachrichten erschienenen Zeitungsartikel „Spielplatz und Rodelberg vor der Haustür“, anhand des von ihrem Team verwirklichten Projekts auf dem ehemaligen Quelle Areal erläutert.

Eidechsen, Fledermäuse und Co.
Bereits vor dem Kauf eines Grundstückes sollte zum Beispiel abgeklärt werden, ob artenschutzrelevante Belange, die Vorgeschichte im Boden oder anderweitige Fakten die Kaufentscheidung und spätere Planung beeinflussen können. Wenn das vorgesehene Baugrundstück Lebensraum von geschützten Tieren oder Pflanzen ist oder als Überschwemmungsgebiet gilt, haben die daraus resultierenden gesetzlichen Auflagen Einfluss auf Zeitplan und Rentabilität eines Bauvorhabens an besagter Stelle.

Quelle als Vorbild
Beim ehemaligen Quelle-Gelände wurde das interdisziplinäre Team von Grosser-Seeger & Partner schon frühzeitig eingebunden und konnte so ein innovatives Regenwassermanagement umsetzen, bei dem kein Tropfen Niederschlag in die Kanalisation abgegeben wird. Dazu wurden auch keine weiteren technischen Einrichtungen (die langfristig Wartungskosten oder Ausfälle verursachen könnten) eingesetzt, sondern nur intelligent mit dem Gelände gearbeitet. Das bedeutet Sicherheit, Nachhaltigkeit und geringe Folgekosten.

von Team Grosser-Seeger & Partner Presse

Der Trend setzt sich fort oder Wenn aus Parkplätzen Park-Plätze werden

Die Nürnberger können sich seit Anfang September über eine neue, kleine Oase inmitten der Innenstadt freuen. Wie schon am Lorenzer Platz wurde am Unteren Bergauerplatz ein temporärer mobiler Park errichtet, der mit den von Grünclusiv erdachten Modulen bis November zum Entspannen einlädt und einen wundervollen Blick auf die Pegnitz und das Heilig-Geist-Spital bietet.

Mehr zu der neuen Grünanlage finden Sie hier.

von Team Grosser-Seeger & Partner Presse
Beitragsbild BR-Sendung Unkraut

Wohnungsbau vs. Klimaschutz? TV-Beitrag vom 10.05.2021

Das BR Fernsehen beschäftigte sich am 10.05.2021 in seiner Sendung Unkraut unter anderem mit der Thematik der Nachverdichtung. Für diesen Beitrag wurde Daniela Bock zu einem unserer Regenwasserkonzept-Projekte in der Solnhofenerstraße in Nürnberg begleitet, anhand dessen Sie die Besonderheiten der sogenannten Schwammstadt erklärt.

Der Beitrag „Wohnungsbau versus Klimaschutz?“ ist bis zum 10.05.2022 in der BR-Mediathek abrufbar.

Vom Umgang mit Regenwasser bei Bauprojekten

In der Novemberausgabe der “Neuen Landschaft“ erschien ein von der Inhaberin, Dipl.-Ing. Daniela Bock, verfasster Artikel zum Thema Zuständigkeiten bei Bauprojekten in Bezug auf Regenwasserbewirtschaftungskonzepte. Deren qualifizierte Planung ist entscheidend für die reibungslose Umsetzung und dauerhafte Nutzbarkeit.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Lorenz GRÜN (Alt-)Stadt Nürnberg

Initiiert wurde Lorenz GRÜN anlässlich des Lorenzer Jahresmottos „Schöpfer Gott macht Mensch“ durch die Kirchengemeinde St. Lorenz, in Kooperation mit dem Verein Grünclusiv (deren 1. Vorsitzende Frau Bock ist) im Sommer 2020. Ziel der Aktion war, die Menschen in der Stadt in dieser schnelllebigen Zeit zum Innehalten zu bewegen und gleichzeitig das Bewusstsein für die Schöpfung anzuregen.

Die Aktion wurde von einem künstlerischen und musikalischen Rahmenprogramm begleitet.

Über zwei Wochen lang wurde im September 2020 die Stadt rund um die Nürnberger Lorenzkirche zu einer grünen Oase.

Die Eröffnung mit dem bayerischen Staatsminister Herrn Glauber, dem Nürnberger Oberbürgermeister Herrn König, dem Präsidenten des Landschaftsbauverbandes Herrn Zäh, Frau Pfarrerin Voigt-Grabenstein und, der Vorsitzenden von Grünclusiv, Frau Bock, sowie vielen geladenen Gästen und Passanten fand am 16.09.2020 vor der „grünen Bühne“ am Hauptportal der Lorenzkirche statt.

Kurzandacht zu Lorenz Grün (19. September 2020)
Pfarrerin Claudia Voigt-Grabenstein
Lorenzkantor Matthias Ank

Weitere interessante Artikel zu Lorenz GRÜN finden Sie auf der Grünclusiv-Seite unter Pressespiegel – 2020

Eröffnung des Platzes am Beethovendenkmal

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven wurde der Platz rund um sein Denkmal von der Stadt Nürnberg saniert und modernisiert. Der Entwurf kam von Joma Landschaftsarchitekten und Grosser-Seeger & Partner übernahmen die Leistungsphasen 5-8.

Bei der Umgestaltung bekam das Denkmal des berühmten Komponisten einen präsenteren Platz und blickt nun in Richtung Stadt. Hinter seinem Rücken laden die neu gestalteten Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein und bieten gleichzeitig einen wunderbaren Blick auf die unterhalb des Platzes liegende Hallerwiese.

Am 21.07.2020 wurde der Platz nun offiziell durch Vertreter der Stadt und des Servicebetriebs öffentlicher Raum eröffnet.
Mehr zur Eröffnung lesen Sie hier.

Spatenstich in der Kleingartenanlage Ideal mit Oberbürgermeister König

Am Donnerstag, den 02.07.2020, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Stadtverbands Nürnberg der Kleingärtner e.V., fand der feierliche Spatenstich für die Erweiterung der Kleingartenanlage Ideal in Röthenbach-Ost statt.

Das Büro Grosser-Seeger & Partner betreut seit August 2019 die Leistungsphasen eins bis neun.

Herr Barczyk, der die Bauleitung durchführt, konnte den geladenen Gästen um Oberbürgermeister Marcus König und dritten Bürgermeister Christian Vogel eine Baustellenführung geben.

Die Bauphase des 4,5ha großen Bearbeitungsgebiets ist seit Anfang des Jahres in vollem Gange. Im Vorfeld der Baumaßnahme wurden die artenschutzrechtlichen Belange geprüft und zum Schutz der Zauneidechse 13 Reptilienmeiler vor Baubeginn erstellt. Neben einer Haupterschließung aus Asphalt und den untergeordneten Wegen werden alle 52 neuen Parzellen mit einem Strom- und Wasseranschluss versehen. Heimische Obstgehölze und bienenfreundlich Ansaaten mit Regionalsaatmischungen gliedern die neue Kleingartenanlage in den Bestand sehr gut ein.

Interessantes Interview mit Dipl.-Ing. Daniela Bock zum Thema Fassadenbegrünung

Städtische Gebäude und blühende Natur müssen kein Widerspruch sein.

Unsere Chefin Dipl.-Ing. Daniela Bock wurde für die diesjährige Frühlings-Ausgabe des „Ein Blick – Das Magazin der WBG Fürth“ zu den Vorteilen der Fassadenbegrünung interviewt.
Hintergrund ist die diesjährige Begrünung der WBG-Geschäftsstelle Fürth, deren Planung und Umsetzung Grosser-Seeger & Partner obliegt.

Das vollständigen Interview lesen Sie hier.

Fassadenbegruenung
von Team Grosser-Seeger & Partner Presse

Eingangsbereich Nordostbad, Nürnberg

Nach dem Bau der neuen Rutsche wurde im Sommer 2017 der gesamte Eingangsbereich beim Nordostbad umgestaltet. Der letzte Baustein, die Fahrradüberdachung, ist nun ebenfalls fertiggestellt. Somit ist der neue Vorplatz nun komplett.

Wir freuen uns über den Artikel im Nürnberger Stadtanzeiger, der über den schönen neuen Vorplatz berichtet:

www.nordbayern.de/1.7876125

 

Attraktive Gestaltung des Richard-Wagner-Platzes

Das Staatstheater Nürnberg hat in enger Kooperation mit dem Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) für ein frisches, grüneres Erscheinungsbild des Richard-Wagner-Platzes und des angrenzenden Karl-Pschigode-Platzes gesorgt. Sör-Werkleiter Ronald Höfler, Daniela Bock vom Landschaftsarchitektur-Büro Grosser-Seeger & Partner, und der geschäftsführende Direktor des Staatstheaters, Christian Ruppert, haben am heutigen Dienstag, 10. Juli 2018, zusammen mit beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatstheaters und von Sör den Platz eingeweiht.

Das Umfeld des Staatstheaters mit Schauspiel- und Opernhaus wird damit deutlich aufgewertet. Das Staatstheater Nürnberg hatte Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin Daniela Bock vom Landschaftsarchitektur-Büro Grosser-Seeger & Partner für die Planung der Erneuerung der Plätze gewonnen. Bestehende Pflanzbeete wurden erneuert und mit Blumenzwiebeln, Stauden und Sträuchern ergänzt. Darüber hinaus sind weitere Pflanzbeete angelegt worden. Die Baumscheiben um den Baumbestand am Karl-Pschigode-Platz wurden neu strukturiert und vergrößert. Zwei neue Ruhebänke, acht mobile Bäume, gestiftet von Grünclusiv e.V., sowie neue Radständer erhöhen die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich deutlich.

Das Staatstheater hat bereits in nachhaltiger Weise die Patenschaft für das neue Grün vor seinen Häusern übernommen. Auch der Verein Grünclusiv e.V. hat einen Teil der Pflegekosten übernommen.

Der Karl-Pschigode-Platz vor der Umgestaltung im April 2018 (links) und am Tag der Einweihung am 10. Juli 2018 (rechts)

Quelle: Stadt Nürnberg, Presse- und Informationsamt, Nachrichten aus dem Rathaus Nr. 729 / 10.07.2018

 

Weiteres zum Thema:

Der Artikel „Richard-Wagner-Platz: aus Grau mach Grün“ wurde in der Nürnberger Zeitung am 11.07.2018 veröffentlicht. Den vollständigen Artikel können Sie hier als PDF-Datei einsehen.

 

Umsiedelung von Zauneidechsen

Eine in Nürnberg und auch in anderen Gebieten häufig anzutreffende Reptilienart ist die Zauneidechse (Lacerta agilis). Sie besiedelt halboffene Lebensräume mit einem Mosaik aus Sonn- und Versteckplätzen sowie lockerem Boden. Die streng geschützte Art fühlt sich daher z.B. auch auf innerstädtischen Brachflächen wohl, welche derzeit in der Metropolregion verstärkt für Bauprojekte herangezogen werden. Das Artenschutzrecht verbietet aber Beeinträchtigungen der Zauneidechse und ihrer Lebensräume. Im Rahmen von Bauvorhaben und Bauleitplanungen ist unser Büro in den letzten Jahren regelmäßig mit speziellen artenschutzrechtlichen Prüfungen (saP) betraut worden, um entsprechende Vermeidungs- und Ersatzmaßnahmen zu planen. Die Umsetzung der Bauvorhaben und der artenschutzrechtlichen Maßnahmen wird dann im Rahmen einer Umweltbaubegleitung durch unsere Fachkräfte betreut. In einigen Fällen können Populationen der Zauneidechse sogar auf den Bauflächen erhalten werden, oftmals verbleibt aber nur eine Umsiedlung. Bevor gebaut werden darf, muss die Zauneidechse dazu schonend von Hand abgefangen oder vergrämt werden. Anschließend wird sie in ihren neuen Lebensraum gebracht, der mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf bereits zuvor hergestellt werden musste. Für den Bauherren bedeutet dies natürlich Mehrkosten, unter Umständen aber auch zeitliche Verzögerungen. Um einen optimalen Bauverlauf für alle Seiten (Natur und Investor) zu gewährleisten, stehen wir hierzu mit unseren Fachleuten aus dem Büro oder unserem Netzwerk zur Verfügung.

Aktuelles zum Thema Eidechsen:

Der Artikel „Die WBG Fürth engagiert sich für den Naturschutz bei Bauvorhaben“ wurde diesen Monat in der Mieterzeitung der WBG Fürth veröffentlicht. Den vollständigen Artikel können Sie unter folgendem Link als PDF-Datei einsehen:

Mieterzeitung_WBG_Fürth_2018-05_Ausgabe_37