Onlinevortrag zum Thema: Klima- und Sonnenschutz durch Gebäudebegrünung

Das Bildungszentrum im Bildungscampus informiert am Dienstag,
20. April 2021, von 18 bis 20 Uhr in einem Onlinevortrag zur energetischen Gebäudesanierung.
Daniela Bock und Oliver Fehse referieren zum Thema „Klima- und Sonnenschutz durch Gebäudebegrünung – so machen Sie es richtig“.

Die Veranstaltung ist sowohl für Gebäudeeigentümer und Hausverwaltungen als auch für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Metropolregion Nürnberg geeignet und offen. Fragen können während des Onlinevortrags über den Chat gestellt werden. Konzipiert wurde die Veranstaltungsreihe von der Stiftung Stadtökologie in Kooperation dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt Nürnberg.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte können sich mit der Kursnummer 70847 unter www.bz.nuernberg.de anmelden. Alternativ besteht die Möglichkeit zur Direkteinwahl unter
https://us02web.zoom.us/j/81839838729?pwd=TEN6L08ydXVLdXljVk5X M29GYmd6QT09.

(Pressemeldung der Stadt Nürnberg vom 14.04.2021)

Hartnäckigkeit zahlt sich aus!

Regenwasserbewirtschaftungskonzepte und versickerungstaugliche Flächenbefestigungen sind mittlerweile Standard in vielen Planungsprozessen.

Schon vor der stetigen Nachverdichtung der Innenstädte konnten die Kanalsystem die Wassermassen bei Starkregen nicht mehr aufnehmen und es kam zu lokalen Überflutungen. Dieses Problem wurde durch die Nachverdichtungen noch verstärkt, zumal viele Freianlagen solcher Projekte auf ‚ausgereizten‘ Grundstücken fast nur noch aus Feuerwehrzufahren bestehen.

In den „FLL-Richtlinien für Planung, Bau und Instandhaltung von begrünbaren Flächenbefestigungen“ ist eigentlich genau geregelt, welche Beläge für diese Bereiche verwendet werden können. Unglücklicherweise unterschied sich bisher diese Richtlinie von den Bayrischen technischen Baubestimmungen (BayTB) in einem wichtigen Punkt, weshalb eine Verwendung von Schotterrasen in Bayern aus juristischen Gründen unmöglich war: Die Verwendung von Schotterrasen für Feuerwehrzufahrten wurde nämlich bislang in Bayern kategorisch ausgeschlossen! Gerade im niederschlagsarmen Franken entstanden so öde braungraue Freiflächen, weil sich Rasen z.B. in Rasenwaben oder vergleichbaren Befestigungsarten hier kaum etablieren kann.

Da die BayTB Anfang 2021 eine Fortschreibung erfahren sollte, setzte sich Frau Bock Ende letzten Jahres unermüdlich bei den unterschiedlichsten Verbänden und Politikern für die Änderung der BayTB – mindestens durch Streichung des Halbsatzes „ausgenommen Schotterrasen“ – ein. Die Forderung wurde angenommen!

Für ihr erfolgreiches Engagement wurde ihr nicht nur persönlich vom Herrn Ministerialrat Rodehack vom bayrischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, sondern auch vom bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Herrn Glauber, gedankt.

Vom Umgang mit Regenwasser bei Bauprojekten

In der Novemberausgabe der “Neuen Landschaft“ erschien ein von der Inhaberin, Dipl.-Ing. Daniela Bock, verfasster Artikel zum Thema Zuständigkeiten bei Bauprojekten in Bezug auf Regenwasserbewirtschaftungskonzepte. Deren qualifizierte Planung ist entscheidend für die reibungslose Umsetzung und dauerhafte Nutzbarkeit.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Stadt Altdorf b. Nürnberg hat eine neue Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan

Ein Flächennutzungsplan regelt für das gesamte Gemeindegebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung. So sieht es das Baugesetzbuch (BauGB) vor. Doch heutzutage scheuen viele Kommunen den Aufwand einer solchen Planung, zumal mitunter ein mehrjähriger Planungsprozess vorausgeht, der frühere Zielsetzungen aufgrund geänderter Rahmenbedingungen schnell veralten lässt.

Die Stadt Altdorf wollte aber nicht auf dieses zentrale Planungsinstrument verzichten und hatte 2016 eine Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan (FNP/LP) beschlossen. Das Verfahren wurde dieses Jahr mit unserer fachlichen Unterstützung zu Ende gebracht und der Plan wurde ohne Einwände vom Landratsamt Nürnberger Land genehmigt. Der Planung gingen dabei intensive städtebauliche und landschaftsplanerische Bestandsaufnahmen und Bewertungen durch unser Büro voraus.

Die Stadt wollte sich mit der Planung für ihre weitere nachhaltige Entwicklung zukunftsfähig machen. Dies bedeutete im konkreten Fall kein Mehr an Bauflächenausweisungen, sondern eine Reduktion auf städtebaulich sinnvolle Standorte mit möglichst geringen Auswirkungen auf Natur und Landschaft. Im Ergebnis wurden, im nun seit Juli wirksamen neuen FNP, weniger geplante Bauflächen dargestellt als noch im alten FNP von 1997. Den vielen Aufforderungen zum Flächensparen von unterschiedlicher Seite folgte der Stadtrat beispielhaft mit konkreten Taten.

Neben der Integration wichtiger landschaftsplanerischer Zielsetzungen wurde ein Konzept für Ausgleichs- und Ersatzflächen zum Aufbau eines kommunalen Ökokontos aufgenommen.

Als Nebeneffekt der Planungen konnte die Stadtverwaltung nun auch die digitalen Daten des Flächennutzungsplanes in ihr kommunales, geographisches Informationssystem (GIS) integrieren. Der lästige Gang zum Planschrank oder ins Archiv entfällt, was die tägliche Arbeit enorm erleichtert.

Der neue Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan steht Interessierten auch auf der Homepage der Stadt Altdorf zur Einsicht bereit:
https://www.altdorf.de/seite/de/stadt/041:98/c_10/Flaechennutzungsplan_Verfahren.html

von Team Grosser-Seeger & Partner Allgemein

Eröffnung des Platzes am Beethovendenkmal

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven wurde der Platz rund um sein Denkmal von der Stadt Nürnberg saniert und modernisiert. Der Entwurf kam von Joma Landschaftsarchitekten und Grosser-Seeger & Partner übernahmen die Leistungsphasen 5-8.

Bei der Umgestaltung bekam das Denkmal des berühmten Komponisten einen präsenteren Platz und blickt nun in Richtung Stadt. Hinter seinem Rücken laden die neu gestalteten Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein und bieten gleichzeitig einen wunderbaren Blick auf die unterhalb des Platzes liegende Hallerwiese.

Am 21.07.2020 wurde der Platz nun offiziell durch Vertreter der Stadt und des Servicebetriebs öffentlicher Raum eröffnet.
Mehr zur Eröffnung lesen Sie hier.

von Team Grosser-Seeger & Partner Allgemein

Wenn aus einer Brachfläche ein Park wird.
Neue Grünfläche am Nordostbahnhof.

Am Nordostbahnhof heißt es ab diesem Sommer: „Ab ins Grüne!“, denn die neue Grünfläche mit Spielplatz, zwischen Nordostbahnhof und Leipziger Platz, ist fertig und wird noch diesen Sommer eröffnet.

Um allen Altersklassen gerecht zu werden, hatte die Stadt Nürnberg, im Zuge einer Bürgerbeteiligung, in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und unserem Büro im April 2019 einen Bürger-Workshop abgehalten, bei dem die Anwohner und ihre Kinder der angrenzenden WBG-Siedlung und der Neubausiedlung eigene Ideen einbringen konnten. So entstand ein individueller und abwechslungsreicher Spielplatz, der für alle Kinder bis 14 Jahren etwas zu bieten hat. Bei der Planung wurde aufgrund der Lage, am viel befahrenen Leipziger Platz und der angrenzenden Bahnschienen, besonders auf die Sicherheit geachtet, indem die Fläche durch einen Zaun mitsamt ansprechender Begrünung als Sicht-/ Lärmschutz umgeben ist. Auch die einzigen zwei Zugänge auf den gegenüberliegenden Seiten der befahrenen Straßen, schützen die Kinder vor dem Verkehr.

Die restliche Grünfläche wurde so gestaltet, dass auch für die Erwachsenen genügend Platz zum Erholen und Entspannen zur Verfügung steht. Für angenehmen Schatten und ein besseres Klima sorgen 26 neue Baumpflanzungen, die mit einer Mindestqualität 18 – 20 cm Stammumfang auf der gesamten Fläche verteilt stehen.

von Team Grosser-Seeger & Partner Projekte

Spatenstich in der Kleingartenanlage Ideal mit Oberbürgermeister König

Am Donnerstag, den 02.07.2020, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Stadtverbands Nürnberg der Kleingärtner e.V., fand der feierliche Spatenstich für die Erweiterung der Kleingartenanlage Ideal in Röthenbach-Ost statt.

Das Büro Grosser-Seeger & Partner betreut seit August 2019 die Leistungsphasen eins bis neun.

Herr Barczyk, der die Bauleitung durchführt, konnte den geladenen Gästen um Oberbürgermeister Marcus König und dritten Bürgermeister Christian Vogel eine Baustellenführung geben.

Die Bauphase des 4,5ha großen Bearbeitungsgebiets ist seit Anfang des Jahres in vollem Gange. Im Vorfeld der Baumaßnahme wurden die artenschutzrechtlichen Belange geprüft und zum Schutz der Zauneidechse 13 Reptilienmeiler vor Baubeginn erstellt. Neben einer Haupterschließung aus Asphalt und den untergeordneten Wegen werden alle 52 neuen Parzellen mit einem Strom- und Wasseranschluss versehen. Heimische Obstgehölze und bienenfreundlich Ansaaten mit Regionalsaatmischungen gliedern die neue Kleingartenanlage in den Bestand sehr gut ein.

von Team Grosser-Seeger & Partner Allgemein

Interessantes Interview mit Dipl.-Ing. Daniela Bock zum Thema Fassadenbegrünung

Städtische Gebäude und blühende Natur müssen kein Widerspruch sein.

Unsere Chefin Dipl.-Ing. Daniela Bock wurde für die diesjährige Frühlings-Ausgabe des „Ein Blick – Das Magazin der WBG Fürth“ zu den Vorteilen der Fassadenbegrünung interviewt.
Hintergrund ist die diesjährige Begrünung der WBG-Geschäftsstelle Fürth, deren Planung und Umsetzung Grosser-Seeger & Partner obliegt.

Das vollständigen Interview lesen Sie hier.

Fassadenbegruenung

50 Baumneupflanzungen innerhalb von Wohnanlagen Nürnberg und Fürth

Innerhalb von bestehenden Wohnanlagen im Stadtgebiet von Nürnberg und Fürth kam es zu über 50 Baumneupflanzungen in diesem Frühjahr.
Die Neupflanzungen setzen sich aus einer Gehölzauswahl aus: Fraxinus angustifolia ‘Raywood’, Fraxinus ornus, Acer rubrum, Acer campestre, Ulmus Hybride ‘Dodoens’, Aesculus x carnea ‘Briotii’, Tilia tomentosa und anderen Arten, mit einer Mindestqualität von STU 18/20 zusammen. Hierbei standen auch die aktuellen klimatischen Verhältnisse und die GALK-Liste im Fokus.
Bei den Bäumen wurde darauf geachtet, dass die Bäume eine breite Standortamplitude haben, um mit den Stressfaktor langer Trockenheit und größeren Temperaturschwankungen zurechtkommen.
Das Büro Grosser-Seeger & Partner betreut neben den Pflanzungen auch die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege in den kommenden Jahren.