Artenschutz bei Baumfällungen

Auf vielen Baustellen und in Grünanlagen herrscht zu Beginn des Jahres hektisches Treiben, wenn es darum geht, nicht zu erhaltende Bäume zu fällen oder schonende Kronenrückschnitte durchzuführen. Mit dem 01. März sind Gehölzbeseitigungen aus artenschutzrechtlichen Gründen wieder verboten und dürfen erst nach Beendigung der Brutperiode der Vögel ab 01. Oktober wieder durchgeführt werden. Neben Vögeln können sich bei Vorhandensein von Baumhöhlen, Stammrissen oder abstehender Borke aber auch Fledermäuse an und in Bäumen aufhalten. Fledermäuse können in Bäumen auch ihren Winterschlaf abhalten, so dass Baumfällungen im Winterhalbjahr immer wieder zu unbeabsichtigten Verletzungen oder gar Tötungen geführt haben. Können Fledermausvorkommen daher nicht ausgeschlossen werden, wird aufgrund des Artenschutzes von Behörden oftmals eine sogenannte Fällbegleitung durch biologisch bewanderte Fachleute gefordert, die die Bäume vor der Fällung noch einmal genau inspizieren und auch bei der Baumfällung dabei sind. Die Kontrolle erfolgt dabei auf Leitern oder Hubsteigern. Erkennbare Höhlen werden ausgeleuchtet oder mit Endoskopkameras befahren. Sollten Fledermäuse übersehen worden sein, so werden sie fachkundig geborgen, versorgt und an geeigneter anderer Stelle wieder ausgesetzt. Unsere Experten aus dem Büro stehen hier den Auftraggebern mit Rat und Tat zur Seite. Neben der faunistischen Fachkenntnis bei der Begutachtung hat sich auch die Schwindelfreiheit unserer Mitarbeiter als wichtige Befähigung bei der Arbeit erwiesen.

  

von Team Grosser-Seeger & Partner Allgemein